Abschied von Ulli Höneß

Es war Uli Hoeneß‘ letzter Tag als Bayern-Präsident. Seine »Abteilung Attacke« soll aber fortbestehen, das hat er schon versichert.
Er wurde immer nahe dranbleiben.

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Es folgten bemerkenswerte 20 Minuten, in denen Hoeneß über das nach seinen Worten eben erlebte Chaos und über Krakeeler schimpfte, in denen er den Deckmantel der Demokratie thematisierte, von Unterlassungserklärungen sprach und überhaupt schwere Geschütze auffuhr. 20 Minuten, die bemerkenswerter waren als der Großteil der fünfeinhalbstündigen Jahreshauptversammlung unmittelbar zuvor.
Letzten Endes wurde er aber nett verabschiedet.


Man hatte das Gefühl, der Beifall galt Hoeneß auch deswegen, weil er es jetzt sein lässt. Weil er gerade noch den Absprung schaffte, weil alle wussten, mit einer weiteren Amtszeit hätte er sich keinen Gefallen getan, nicht dem Klub und nicht den Mitgliedern. Dass Hoeneß geht, sorgte auch für Erleichterung.

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