Hetze und Verspottung von Opfer von Gewalt in Bielefeld durch Stadtratsmitglieder

Am 23.03.2019 fand in Bielefeld eine Veranstaltung für mehr Recht und Sicherheit in Bielefeld statt. Hierzu hatte der Veranstalter Ralph Lange eingeladen.

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Als Gastredner trat Andrea B. aus Solingen auf. Sie ist selber Opfer von Gewalt und Folter und setzt sich aktiv gegen Gewalt an Frauen, gegen Gewalt an Kindern und gegen Kinderpornographie ein. Dieses ist auch immer das Leitmotto der Amazonen-Märsche in Solingen.

Das Westfalen-blatt.de veröffentlichte bereits am Samstag einen Bericht zur Veranstaltung. Dieser Bericht lässt jegliche objektive journalistische Berichterstattung vermissen. Es ist ganz offensichtlich, dass der Verfasser des Berichts noch nicht mal ansatzweise den Redebeitrag von Andrea B. vernommen hat.

Nach Beendigung der Veranstaltung wurden die drei anwesenden Damen von Zuschauern der Gegendemonstration massiv weiter als Rechtsradikale die sich „verpissen“ sollten bezeichnet. Ein paar der Anwesenden meinten sich als Sprecher und Vertreter aller Bielefelder Bürger aufspielen zu dürfen und erteilten den Anwesenden „Besuchsverbot der Stadt Bielefeld“.

Obwohl die Rednerin Andrea B. mehrfach und auch schon innerhalb ihrer Rede, auf die familiäre Situation auch zu den KZ-Opfern der NS-Zeit zu gehören hinwies, blieben die drei Damen der Gegendemonstration weiterhin dabei die Gastrednerin zu Beschimpfen und als Rechtsradikale zu bezeichnen. Es kam zu einem Wortwechsel in dem Andrea B. die sie beschimpfenden Damen mehrfach auf die von ihnen zu Unrecht betriebene Hetze hinwies.

Die Bielefelder Stadtratsmitglieder Klaus Rees (Bündnis 90/Die Grünen) und Michael Gugat (Ratsgruppe Bürgernähe/Piraten) und ein paar weitere Personen, erstatteten daraufhin Strafanzeigen gegen Andrea Baschke. Wegen angeblicher persönlicher Beleidigung.

Die beiden Herren vom Stadtrat gesellten sich jedoch erst nachdem das Gespräch beendet war dazu, sie sind Trittbrettfahrer, behaupteten dem Polizisten gegenüber jedoch :“Sie seien persönlich von Andrea B. beleidigt worden.“

Sobald uns ein Link zum Originalbeitrag der Rede von Andrea B. vorliegt werden wir diesen hier veröffentlichen. Somit kann sich jeder selber ein Urteil darüber bilden ob diese Frau als Rechtsradikale eingestuft und öffentlich so bezeichnet werden darf oder nicht.

Hier ein von Andrea B. geschriebener Kommentar direkt unter dem Beitrag des Westfalen-blatt. Dieser Kommentar wurde vom Blatt noch nicht zur Veröffentlichung frei gegeben.

Dieser Bericht der Veranstaltung ist leider keine objektive Berichterstattung sondern ganz klare Meinungsvorgabe durch den Verfasser.

Die Rednerin Andrea Baschke als Rechtsradikale und auch die Amazonen-Märsche Solingen als solche Einzustufen ist eine öffentliche Verspottung und Hetze mit lächerlich machen von Opfern von Gewalt und Folter.

Die Rednerin ist selber Opfer massiver Gewalt und tritt bei den Amazonen-Märschen als Vertretung von Opfer auf. Der Einsatz gegen Gewalt an Frauen und gegen Gewalt an Kindern und gegen Kinderpornographie als rechtsradikal einzustufen zeigt wie fehlorientiert ein großer Teil der Bevölkerung und auch der Berichterstatter ist.

Zu den angeblich beleidigten beiden Herren die Anzeige erstatteten: Dieses sind Wichtigtuer die keine Hemmungen haben Lügen zu verbreiten. Die beiden Herren gesellten sich erst später dazu und versuchen wohl ihre Position im Rat der Stadt einzusetzen. Hiebei missbrauchen Sie jedoch ein wirkliches Opfer von Gewalt für ihre politischen Instrumentalisierungen.

Eine entsprechende Gegendarstellung zu diesem Bericht wird von mir als Pressemitteilung noch erstellt und veröffentlicht. Auch dann wenn dieser Kommentar hier veröffentlicht werden sollte (wovon ich nicht ausgehe).

Ich verlange eine öffentliche Entschuldigung sowohl vom Westfalen-blatt.de als auch von den beiden Herren aus dem Rat der Stadt Bielefeld für den Missbrauch und die Instrumentalisierung meiner Person und meiner Situation als Opfer von Gewalt für ihre politischen Zwecke.

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